Über den sagenhaften Orientalischen Tanz

Geschichtlich betrachtet wurzelt der Orientalische Tanz in Nordafrika und ist bereits mehrere tausend Jahre alt. Die ursprünglich fast ausschließlich aus Beckenbewegungen bestehenden Tänze vor allem der Frauen begeistern seit jeher die Betrachter. Ehemals den Pharaonen und Adligen vorbehalten, trat die Faszination des Orientalischen Tanzes seinen Siegeszug durch die ersten Weltausstellungen um die ganze Welt an. Viele phantasievolle Spielarten haben sich seither entwickelt und die wellenden anmutigen binnenkörperlichen Tanzfiguren verzaubern und wirken beinahe hypnotisierend.

Besondere Bedeutung kommt dem Orientalischen Tanz in neuerer Zeit wieder als gesundheitsfördernd zu. Was in arabischen Ländern selbstverständlich ist, machen Hebammen und Physiotherapeuten sich hierzulande erst seit wenigen Jahren zunutze. Die Aufrichtung der Wirbelsäule und das richtige Stehen schaffen die Basis für sämtliche Tanzbewegungen.
Den besonderen Pfiff erhält der Tanz durch die Isolation von Kopf, Oberkörper und Becken. Dadurch erhalten die Bewegungsabläufe die schlangentypische Optik, die das Publikum fesselt.

Aber nicht nur die Haltung wird maßgeblich verbessert, auch gynäkologische Beschwerden können durch die kräftigende Wirkung auf den Beckenboden gelindert werden. Inzwischen wird der Orientalische Tanz von Gynäkologen oft anstelle der regulären Schwangerschaftsgymnastik empfohlen.

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